Ursachen
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Obwohl Lungenkrebs viele verschiedene Ursachen haben kann, ist die häufigste Ursache das Rauchen. Zigarettenrauch und die darin enthaltenen Schadstoffe schädigen die Schleimhaut der Bronchien langfristig und begünstigen so die Entstehung von Krebszellen. Bei Männern sind bis zu 90 Prozent und bei Frauen bis zu 60 Prozent der Lungenkarzinome auf das aktive Rauchen zurückzuführen.
Aber auch Passivraucher sind betroffen: Etwa 80 Prozent der Nichtraucher haben täglich Kontakt mit Tabakrauch. Auch sie sind daher dem Risiko ausgesetzt, aufgrund von Zigarettenqualm an einem Lungenkarzinom zu erkranken.
Neben Radonbelastung, wie sie teilweise in Wohnhäusern auftritt, spielen auch chemische Substanzen, denen manche Berufstätige an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt sind, eine Rolle. Dazu gehören beispielsweise Asbest, ionisierende Strahlung und einige Quarzstäube. Darüber hinaus scheint es auch eine bestimmte Erbanlage zu geben, die eine Lungenkrebserkrankung wahrscheinlicher macht. Es ist jedoch ungeklärt, wie bedeutsam Erbanlagen sind und wie häufig sie die Entstehung eines Bronchialkarzinoms fördern.
Risiken im Überblick
- Rauchen: aktiv und passiv
- Chemische Substanzen und Schadstoffe
- Ernährung
- Belastungen der Atmungsorgane
- Vererbung








