Bewegungstraining und Sport
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Häufig hören Krebspatienten Sätze wie „Du musst Dich schonen“. Doch Krebs ist keine Grippe und das Gegenteil ist der Fall: Wissenschaftler haben bewiesen, dass Bewegung und Sport den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können. Gezielte körperliche Aktivität hilft, Stress und Anspannung abzubauen und Beweglichkeit zu erhalten oder wieder herzustellen. Zudem unterstützt sie das Selbstbewusstsein.
Ein leichtes Kräftigungs- und Dehntraining, das Rücken- und Brustmuskulatur stärkt, ist für Lungenkrebspatienten besonders geeignet. Zudem sind Ausdauersportarten, wie Wandern, Nordic Walking, Fahrrad fahren oder Schwimmen (wenn die Operationsnarben verheilt sind), sinnvoll. Denn ein leichtes Ausdauertraining verringert die häufig auftretende Fatigue, Verspannungen und Übelkeit. Zudem verbessert sich der körperlich-seelische Allgemeinzustand.
Eine Überanstrengung ist jedoch auf jeden Fall zu vermeiden! Es ist daher sinnvoll, für jeden Patienten eine maßgeschneiderte Bewegungstherapie zusammenzustellen, die dem persönlichen Leistungsvermögen angepasst ist. In fast jeder Stadt gibt es Sportgruppen in der Krebsnachsorge. Speziell geschulte Übungsleiter betreuen die Trainingseinheiten, deren Kosten für bis zu 50 Stunden (mit minimaler Dauer von 30 Minuten) mit einem ärztlichen Rezept überwiegend von den Krankenkassen übernommen werden.
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