Page ID:5762

Rückenwind für Angehörige

Eine Ihnen nahestehende Person ist an Lungenkrebs erkrankt. Die Diagnose schockiert, verwirrt, macht sprachlos und verändert das Leben schlagartig. Sie als Angehöriger sind mitbetroffen und stehen selber häufig unter starker Anspannung. Sie sind eine große Stütze und vertraute Bezugsperson für den Patienten und haben gleichzeitig doch selbst so viele Fragen.

Fragen und Unsicherheit sind in einer solchen Situation natürlich und normal. Allerdings ist es wichtig, dass Sie Ihren Blick in die Zukunft richten und Ihrem Angehörigen dabei helfen, seine Erkrankung als Herausforderung anzunehmen. Überlegen Sie, wie Sie mit der Situation am besten umgehen können und was dazu beitragen kann, dass es dem Betroffenen und Ihnen gut geht.

Es gibt kein Patentrezept für den „richtigen“ Umgang mit Lungenkrebs oder einem an Lungenkrebs erkrankten Angehörigen. Die Krankheit und der Umgang mit ihr sind von Fall zu Fall unterschiedlich. Wichtig ist zunächst, dass Sie die Diagnose Lungenkrebs akzeptieren und sich mit der Erkrankung auseinandersetzen. Die folgenden Seiten geben Ihnen einen Überblick über Therapiemöglichkeiten, mögliche Nebenwirkungen und die psychischen Belastungen, die mit einer solchen Erkrankung einhergehen können.

Die Informationen, die Sie hier finden, können das Gespräch mit einem Arzt, Psychologen oder Psychoonkologen nicht ersetzen. Sie können Ihnen aber eine erste Hilfestellung geben und soll Ihnen und Ihrem Angehörigen den gemeinsamen Umgang mit der Erkrankung erleichtern.