Glossar
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die Wirkung zusätzlich unterstützend, ergänzend. Zum Beispiel als adjuvante Chemotherapie nach einer Operation.
plötzlich auftretend, von heftigem und kurz andauerndem Verlauf
Lungenbläschen, Ausstülpungen der kleinsten Atemwege
ohne dass ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist
die im Gespräch ermittelte Vorgeschichte eines Patienten im Bezug auf seine aktuelle Erkrankung
(Neu-)Bildung von Blutgefäßen. Tumoren regen durch Ausschüttung bestimmter Wachstumsfaktoren die Angiogenese an, um ihren Sauerstoff- und Nährstoffbedarf zu sichern
Verhinderung der Neubildung von Blutgefäßen
Bestandteil des körpereigenen Abwehrsystems; Antikörper binden fremde und körpereigene Stoffe wie z. B. Giftstoffe und Viren und machen sie unschädlich. In der Medizin können Antikörper zu diagnostischen und Behandlungszwecken eingesetzt werden
Blutarmut; die Verminderung des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) oder des Anteils der roten Blutkörperchen (Hämatokrit) im Vollblut unter den unteren Normalwert einer vergleichbaren Bevölkerungsgruppe
Zelltod, der durch die genetische Information der betroffenen Zelle selbst reguliert wird ("programmierter Zelltod")
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gutartig
Röntgen, klassischer Ultraschall, endoskopischer Ultraschall, Szintigrafie, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT)
Entnahme und anschließende Untersuchung einer Gewebeprobe
Medikamente, die eine feste Verbindung mit körpereigenen Mineralien eingehen. Die Knochen werden stabiler.
Lungenkrebs
Verästelungen der Luftröhre zur Verteilung der Luft bis in die einzelnen Lungenbläschen, wo dann der Sauerstoff vom Blut aufgenommen werden kann
knorpellose Verzweigungen der Bronchien (Nebenäste) mit einem Durchmesser von 1 mm und weniger
starres oder biegbares Rohr mit Lichtquelle und Betrachtungslupe, mit dem das Innere der Luftröhre und Bronchialäste betrachtet werden kann. Außerdem gibt es verschiedene Spezialinstrumente, wie Zangen, Schlingen, Watteträger etc., mit denen unter optischer Kontrolle gezielt Gewebeproben oder Abstriche entnommen werden können
endoskopische Untersuchung (Spiegelung) der Bronchien mit einem Bronchoskop
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Wachstumshemmung von Tumorzellen im Organismus durch Verwendung von chemischen Substanzen. Der Begriff steht meistens speziell für die zytostatische Chemotherapie, d. h. die Bekämpfung von Tumorzellen durch Verwendung zellteilungshemmender Medikamente (siehe auch Zytostatika)
Computergestütztes bildgebendes Röntgen-Verfahren. Der zu untersuchende Körperteil wird in Schichten durchstrahlt und elektronisch in Bilder umgesetzt, in denen sich die verschiedenen Gewebe gut voneinander unterscheiden lassen
| D | <C - nach oben - E> |
Sammelbegriff für alle Untersuchungen, die zur Feststellung einer Krankheit führen sollen
| E | <D - nach oben - H> |
(englisch: Epidermal Growth Factor Receptor; übersetzt: epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor) Rezeptor in der Zellwand, der über EGF-Moleküle aktiviert wird und das Zellwachstum stimuliert. Eine Überaktivierung führt zu unkontrollierter Zellteilung und damit zum Krebswachstum
| H | <E - nach oben - I> |
Wissenschaft und Lehre vom Feinbau biologischer Gewebe. Die mikroskopische Betrachtung eines hauchfeinen und speziell angefertigten Gewebeschnittes erlaubt die Beurteilung, ob eine gutartige oder bösartige Gewebswucherung (Tumor) vorliegt. Die Histologie gibt Hinweise auf die Eigenschaften eines Tumors und ist häufig für die Therapieentscheidung wichtig.
| I | <H - nach oben - K> |
das Einführen größerer Flüssigkeitsmengen in den Körper mit Hohlnadeln
Substanz, welche an einem Rezeptor oder Enzym andockt und die Funktion hemmt oder blockiert
Verabreichung eines Arzneimittels durch Spritzen
Verabreichung eines Medikaments in eine Vene
| K | <I - nach oben - L> |
krebserzeugend
bösartiger Tumor, der vom Epithelgewebe der Haut, Schleimhaut oder Drüsengewebe ausgeht
auch als Magnetresonanztomografie bekannt, Untersuchungsverfahren, das im Gegensatz zu Röntgentechniken mit Magnetfeldern arbeitet und eine hohe Bildinformation erreicht. Wird oft zur Ergänzung der Computertomografie eingesetzt
Therapie, deren Ziel die Heilung des Patienten ist
| L | <K - nach oben - M> |
Ort des Vorkommens
Wiederauftreten einer Krankheit am ursprünglichen Ort
| M | <L - nach oben - N> |
s. Kernspintomografie
bösartig
zwischen den beiden Lungenflügeln gelegener Teil der Brusthöhle, in dem sich unter anderem das Herz befindet
Tochtergeschwulst, die durch Absiedlung von Krebszellen und Ausbreitung über die Blut- und Lymphbahnen entstanden ist. Im engeren Sinn ist damit die Metastase eines bösartigen Tumors gemeint (Fernmetastasen: Metastase, die auf dem Blut- oder Lymphweg übertragen wird und fern des ursprünglichen Tumors angetroffen wird)
Ausbreitung und Ansiedelung von Krebszellen vom ursprünglichen Entstehungsort, dem Primätumor, in andere Körperareale (z. B. Milz, Leber, Knochen)
| N | <M - nach oben - P> |
Chemotherapie, die zur Schädigung des Tumors bzw. der Reduktion der Tumormasse vor einem geplanten operativen Eingriff oder einer Strahlentherapie dient (häufig, wenn ein Tumor primär nicht operabel ist)
englische Abkürzung für „Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom“, ein Krebstyp, der Plattenepithelzellkarzinome, großzellige Karzinome und Adenokarzinome umfasst
| P | <N - nach oben - R> |
lindernd
Behandlung bei unheilbaren Krankheiten, deren wichtigstes Ziel die Linderung der Beschwerden ist
Behandlung mit mehreren Chemotherapeutika
bildgebendes, computer-unterstütztes Verfahren, bei dem mit Hilfe von Photonen, die beim Zerfall von Positronen entstehen, Körperstrukturen und Organe anhand ihres Stoffwechsels dargestellt werden
nach bzw. als Folge einer Operation
die zuerst entstehende Geschwulst, von der Metastasen ausgehen können. Gewebe, von dem aus eine Krebserkrankung ihren Ausgang genommen hat
Vorhersage zum wahrscheinlichen Verlauf und Ausgang einer Krankheit aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse. Angaben zur Prognose beziehen sich immer auf die Gesamtheit aller Patienten mit ähnlichen Befunden oder Therapiemaßnahmen, zur Situation im Einzelfall sagen sie dagegen weniger aus
Fortschreiten einer (Krebs-)Erkrankung
Vermehrung von Zellen und Gewebe
vor der Operation
vorbeugende Maßnahmen
| R | <P - nach oben - S> |
das vorübergehende Nachlassen chronischer Krankheitszeichen, jedoch ohne Erreichen der Heilung
Gewisse Krebsarten können eine Widerstandsfähigkeit gegen Medikamente der Chemotherapie entwickeln
„Rückfall“ einer Krankheit, im engeren Sinn ihr Wiederauftreten nach Abheilung
| S | <R - nach oben - T> |
englische Abkürzung für „Kleinzelliges Bronchialkarzinom“
Ultraschalluntersuchung
Auswurf; Gesamtheit der Sekrete der Luftwege
bei bösartigen Tumoren wird die Ausbreitung innerhalb des Entstehungsorgans in die Nachbarorgane und in andere Organe festgelegt, wobei die Größe des ursprünglichen Tumors (Primärtumor), die Zahl der befallenen Lymphknoten und die Metastasen formelhaft erfasst werden
(auch: Bestrahlung, Radiatio) Behandlung von Krebszellen mit hochenergetischen Röntgenstrahlen
Behandlung des gesamten Körpers und nicht nur einzelner Bereiche, wie bei der lokalen Therapie (Operation bzw. Bestrahlung)
radiologische Untersuchung und Darstellung innerer Organe mit Hilfe geringer Mengen von radioaktiv markierten Stoffen
| T | <S - nach oben - W> |
Gruppeneinteilung bösartiger Tumoren nach ihrer Ausbreitung. Es bedeuten:
T = Tumor
N = Nodi (regionäre Lymphknoten)
M = Fernmetastasen
Neubildung von körpereigenem Gewebe durch vermehrtes Zellwachstum; kann gutartig oder bösartig sein
Stoffe, deren Nachweis oder genauer gesagt deren erhöhte Konzentration im Blut einen Zusammenhang mit dem Vorhandensein und/oder dem Verlauf von bösartigen Tumoren aufweisen kann. Diese Tumormarker sind jedoch nicht zwangsläufig mit dem Auftreten eines Tumors verbunden und können in geringen Mengen (Normalbereich) auch bei Gesunden vorkommen
Wirkstoffe, die eine Signalübertragung ins Zellinnere hemmen. Durch das ausbleibende Signal kann sich die Zelle nicht mehr teilen und das Tumorzellwachstum wird gehemmt
| W | <T - nach oben - Z> |
körpereigene Substanzen, die das Zellwachstum anregen
| Z | <W - nach oben |
Medikamente, die das Wachstum von Tumorzellen bevorzugt hemmen bzw. abtötend auf Tumorzellen wirken, aber auch gesunde Zellen in gewissem Ausmaß schädigen können. Häufig wird dabei die Zellteilung verhindert







